Kreisverband

Liederabend ‚Die Waffen nieder‘ 

12. Juni 2022
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von c h
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Kategorie: Kreisverband
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8. Mai   Liederabend ‚Die Waffen nieder‘  Peace now

 

Lieder und Szenen zum Thema, inspiriert von dem gleichnamigen Buch der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner;  Gesang: Gabriele Kentrup, Frankfurt am Main (www.chansons.de); Klavier: Andreas Sommer (Pianist, Korrepetitor, Pädagoge – siehe www.theapolis.de); Regieunterstützung: Katrin Skok (www.katrinskok.com

 

>> Bereits um 12 Uhr findet die Kundgebung ‚Die Waffen nieder‘ auf dem Römerberg/Paulsplatz statt: mehr HIER !

 

 

>> Zum Text & Flyer der Veranstaltung!

Weitere Infos auf   chansons.de

 

 

Sonntag 08.05.2022   |   18-20 Uhr  

im Saalbau Gutleut | Großer Saal

FFM  Gutleut    |    Rottweiler Str. 32

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Hülya-Tag 2022

29. Mai 2022
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von c h
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Kategorie: Kreisverband
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Hülya-Tag 2022

Gedenkveranstaltung auf dem Hülya-Platz in Bockenheim.

Beginn 14 Uhr: mit anschließender Demonstration durch die Leipziger Straße zum Campus Bockenheim

>> Flyer Hülya-Tag 2022!

 

AUFRUF: 

Hülya-Tag 2022 – Gegen rassistische Gewalt

Der „Hülya-Tag“ erinnert an den von Neonazis verübten Brandanschlag in Solingen vor 29 Jahren. An diesem Tag wollen wir der Opfer dieses Brandanschlags und aller anderen Opfer rassistischer Gewalt gedenken.

Am 29. Mai 1993 wurde die aus der Türkei stammende Familie Genç Opfer eines rassistischen Brandanschlags. Zwei junge Frauen und drei Mädchen, darunter die neunjährige Hülya, starben und vierzehn weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der Solinger Anschlag markierte damals den Höhepunkt einer Reihe rassistischer Anschläge. Anfang der 1990er Jahre steckten Neonazis mehrfach Wohnheime von Asylbewerber*innen sowie Wohnhäuser von Migrant*innen in Brand.

Bei Ausschreitungen wurden immer wieder Asylbewerber*innen und andere Migrant*innen verletzt, etwa bei den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992. In Mölln starben im selben Jahr zwei Mädchen, zehn- und vierzehnjährig, sowie ihre Großmutter, nachdem Neonazis Brandsätze auf ihr Haus geworfen hatten.
Zur dieser Zeit wurde in Deutschland heftig über das Asylrecht gestritten; das politische Klima war rassistisch vergiftet. „Das Boot ist voll!“, war die Devise der BILD-Zeitung. „Sozialschmarotzer“, „Schein-Asylanten“ waren die Begriffe, mit denen auch vor allem Politiker*innen hetzten.

Seit dem 3. Oktober 1990 wurden mindestens 218 Menschen ermordet, weil sie nicht in das Weltbild von Rechtsextremen und anderen Menschenfeinden passten. Oder weil sie Zivilcourage zeigten, dem Hass widersprachen und demokratische Grundwerte verteidigten.

29 Jahren sind seit dem Anschlag in Solingen vergangen. In dieser Zeit scheint sich unsere Gesellschaft an rassistische Gewalttaten gewöhnt zu haben. Wir erinnern an die seit Beginn der 2000er Jahre verübten Taten: Anschläge auf Flüchtlingsheime, die NSU-Morde, die Ermordung des Politikers Lübcke, die Anschläge in Halle und an die in Hanau von einem Nazi ermordeten neun jungen Menschen.

Wir haben nicht nur mit gesellschaftlichem Rassismus, sondern auch mit institutionellem und strukturellem Rassismus zu tun, der das friedliche Miteinander gefährdet. Der unterschiedliche Umgang mit Menschen an den EU Grenzen hat den strukturellen Rassismus und die Doppelmoral der Staaten gezeigt. Während schutzsuchende Ukrainer*innen mit der Deutschen Bahn kostenfrei und unbürokratisch nach Deutschland gebracht werden, die bürokratischen Hindernisse, wie Aufenthaltserlaubnis oder Arbeitserlaubnis sowie Sozialhilfe unbürokratisch erteilt werden – was gut und richtig ist -, sitzen immer noch tausende Geflüchtete aus Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen, Somalia und Iran in Abschiebegefängnissen fest. Diesen Geflüchteten wird in den belarussisch-polnischen Grenzwäldern der Zutritt nach Polen gewaltsam verwehrt. Sie haben ebenso ein Recht auf Schutz.

Wir wollen gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus kämpfen und für ein friedliches Zusammenleben eintreten.

Am Sonntag, dem 29. Mai 2022 möchten wir der Menschen gedenken, die durch rechte Gewalt ermordet oder verletzt wurden.

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Frankfurter LINKE unterstützt Janine Wissler!

16. Mai 2022
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Pressemitteilung | Frankfurt | 16.05.2022

 

Frankfurter LINKE unterstützt Janine Wissler!

 

Die Mitglieder der LINKEN in Frankfurt sprachen sich letzten Samstag in ihrer Kreismitgliederversammlung in breitem Konsens für die Beibehaltung der friedenspolitischen Positionen aus.

Die Kreisvorsitzenden Martina van Holst und Axel Gerntke hierzu: „Das 100-Mrd.-Programm und seine Verankerung im Grundgesetz lehnen wir entschieden ab. Wir brauchen Abrüstung statt Aufrüstung, denn Waffen schaffen keinen Frieden!“

Auf die aktuellen Fälle sexualisierter Gewalt innerhalb der Partei reagierte der Frankfurter Kreisverband mit Diskussionsforen zu diesem Thema. „Das kann nur ein erster Schritt in der Entwicklung hin zu einer wirklich feministischen Partei sein. An Strukturen und Debattenkultur werden wir weiterarbeiten.“, so van Holst. Als sozialistische Partei sähe sich der Kreisvorstand in der Pflicht, Diskriminierung jeglicher Art entgegenzuwirken und habe deswegen hierzu seit Anfang des Jahres Beschlüsse zur Aufstellung einer Antidiskriminierungsstelle auch auf Kreisebene gefällt.

Martina van Holst, Lara Scheunemann, Margarete Wiemer, Michael Erhardt, Luca Hemmerich und Eyup Yilmaz wurden als Delegierte für den Bundesparteitag gewählt. Alle erklärten, dass sie eine erneute Kandidatur Janine Wisslers zum Bundesvorstand begrüßen und unterstützen würden.

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Systemwandel statt Klimawandel! DIE LINKE FRANKFURT beteiligt sich am Klima-Streik!

22. März 2022
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Pressemitteilung

Frankfurt der 22.03.22

„Wir beteiligen uns am 25.3. am Klima-Streik in Frankfurt und rufen unsere Mitglieder dazu auf“, erklärte Axel Gerntke, Linken-Vorsitzender in Frankfurt am Main. „Wir leben in einer profitorientierten Gesellschaft. Ohne ständiges Streben nach quantitativem Wachstum ist dieser Profit nicht realisierbar. Das führt zu einem immer höheren Verbrauch an natürlichen Ressourcen. Jetzt muss mit dem Klimaschutz endlich ernst gemacht werden,“ so Gerntke.

Essenziell sei die Verkehrswende, erläuterte Martina van Holst, ebenfalls Vorsitzende der Frankfurter LINKEN. „Hierzu zählen insbesondere die sofortige Einführung bzw. Senkung von Tempolimits auf Autobahnen, Landstraßen und in geschlossenen Ortschaften. Notwendig ist zudem der Ausbau des Öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs und die schrittweise Einführung des Nulltarifes im Nahverkehr.“

Auch am schnellen Ausbau von regenerativen Energiequellen führe kein Weg vorbei.  Das Fraunhofer Institut habe ermittelt, dass sich an sonnigen Tagen heute schon zwei Drittel unseres Stromverbrauchs über Photovoltaikanlagen decken ließen. Gegenwärtig seien es aber nur kümmerliche 9 Prozent.

 

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