Clara Zetkin – eine rote Feministin.

Clara Zetkin – eine rote Feministin.

9. Juli 2021
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Buchvorstellung mit der Autorin Lou Zucker

19:00 UHR

Ort: Festsaal im Studierendenhaus

Bockenheimer Warte/Mertonstr. 26

Veranstalter: Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen.

Clara Zetkin – eine rote Feministin.

Buchvorstellung mit der Autorin Lou Zucker

 

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen.   >> Infos zur Veranstaltung!

 

Referentin: Lou Zucker. Sie hat in Berlin, Istanbul, Toronto und Bologna Sozialwissenschaften studiert, war freiberuflich unter anderem für die taz, Zeit Campus Online, jetzt.de und den Deutschlandfunk tätig und hat als Redakteurin für Neues Deutschland, Supernova, bento und Der Spiegel gearbeitet. Ihre Themen sind soziale Ungleichheit, Gender und Feminismus, Gesundheit und Sex. Im Februar 2021 erschien ihr Buch »Clara Zetkin – eine rote Feministin« im Eulenspiegel Verlag.

Moderation:  Pearl Hahn (Mitglied in der Fraktion DIE LINKE.Römer)

Feminismus hat den Mainstream erreicht – ein ganz bestimmter zumindest. Einer, mit dem Unternehmen ihre Produkte vermarkten können, der aber nicht danach fragt, unter welchen Arbeitsbedingungen Frauen in diesen Unternehmen die Büros putzen. Clara Zetkin gab sich nie mit kleinen Verbesserungen für privilegierte Frauen zufrieden. Sie stand stets auf der Seite der Arbeiterinnen. Dabei legte sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Vielen an: innerhalb der Frauenbewegung mit den bürgerlichen Frauenrechtlerinnen und innerhalb ihrer Partei, der SPD und später der KPD, mit allen Männern, die von Gleichstellung nichts wissen wollten. Sie rief den internationalen Frauenkampftag ins Leben, versuchte gemeinsam mit ihrer besten Freundin Rosa Luxemburg und sozialistischen Frauen anderer Länder bis zuletzt den Ersten Weltkrieg zu verhindern und hielt als Alterspräsidentin eine flammende antifaschistische Eröffnungsrede im Reichstag, als die NSDAP dort bereits die Mehrheit hatte. Feminismus bedeutete für Clara Zetkin nie allein die Freiheit der Frau, sondern Freiheit für alle Ausgebeuteten. Was kann Feminismus heute von Clara Zetkin lernen? Was wollen wir anders machen als sie? Darum soll es in diesem Vortrag und in einer anschließenden gemeinsamen Diskussion gehen.

 

Freitag 09.07.2021, 19:00 Uhr 

Festsaal im Studierendenhaus

Bockenheimer Warte/Mertonstr. 26

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