Frankfurt sagt nein zur AfD! Kundgebung.

Frankfurt sagt nein zur AfD! Kundgebung.

24. Mai 2019
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Fr
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Mai
Borsigallee 40

Bereits ab 15:00 Uhr in Enkheim (an der U-Bahn): Infostand mit der VVN-Ausstellung „Keine Alternative – eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Ort: an der Endhaltestelle U4/U7 Enkheim

Borsigallee 40

Veranstalter: Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main

Frankfurt sagt nein zur AfD!

Kundgebung gegen die Wahlkampf-Abschlussveranstaltung der AfD zur Europawahl!

Bereits ab 15:00 Uhr in Enkheim (an der U-Bahn): Infostand mit der VVN-Ausstellung  „Keine Alternative – eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“

Weiter Infos HIER !

Am 24. Mai 2019 plant die AfD Hessen eine Abschlussveranstaltung zur Europawahl in Frankfurt-Enkheim. An diesem Abend sprechen Jörg Meuthen (Listenplatz 1 und Bundessprecher) sowie die AfD-Europakandidatinnen Christine Anderson, Erich Heidkamp und Hakola Dippel. Wir rufen zum Protest dagegen auf.

Die AfD will mit den Wahlen zum Europaparlament den Rechtsruck in Europa vorantreiben. Parteichef Jörg Meuthen bezeichnet Heinz-Christian Strache von der östreichischen NSDAP-Nachfolgepartei FPÖ, Matteo Salvini von der italienischen faschistischen Partei Lega und Viktor Orban von der ungarischen Fidesz-Partei als „natürliche Verbündete“ der AfD. Sein Ziel ist eine möglichst große extreme rechte Europafraktion.

Die AfD setzt im Wahlkampf auf Rassismus. Sie fordert eine Festung Europa und Massenabschiebungen, genannt „Remigration“. Sie hetzt mit Lügen gegen die muslimische Minderheit und stilisiert den Islam zu einer Gefahr für Europa. Das völkische Gesellschaftsbild durchzieht auch das Europa-programm; oft ist von „nationaler Identität“ und „Staatsvolk“ zu lesen. Der Rassismus der AfD spaltet die Gesellschaft. Die Partei schüchtert ein und bricht mit gesellschaftlichen Tabus.

Die AfD ist der parlamentarische Arm der extremen Rechten. Der ehmalige Chef der völkischen Patriotischen Plattform, Hans-Thomas Tillschneider, tritt für eine Zusammenarbeit mit Pegida, Identitärer Bewegung und anderen extremen Rechten ein. Sein Gesinnungsgenosse Thorsten Weiß bezeichnet sich als Koordinator des neofaschistischen Höcke-Flügels in Berlin und pflegt Verbindungen zur Identiären Bewegung. Beide finden sich auf der Liste der AfD zur Europawahl. So wird die AfD zur Stichwortgeberin für die Neonaziszene, rechte Hooligans und andere rechte Gewalttäter. Spitzenkandidat Jörg Meuthen gehört selbst nicht dem Nazi-Flügel an, aber er hält seine schützende Hand über Björn Höcke und andere Nazis vom extrem rechten „Flügel“.

All das zeigt: Die AfD will das Parlament nicht einfach nur ein bisschen durcheinanderwirbeln. Sie steht für ein gänzlich anderes politisches System und sie hat erschreckend wenig Berührungs-ängste zu Faschisten. Eine solche Partei hat im Parlament nichts zu suchen. Wer den politischen Diskurs so sehr verachtet wie die AfD, hat kein Recht darauf, Teil dieses Diskurses zu sein. Eine Partei, die einen faschistischen Flügel in ihren Reihen duldet, hat breiten Widerstand verdient.

Wer die AfD wählt, wählt Nazis!
Wir wollen keine rechte Hetze und keinen Rassismus!
Keine Verharmlosung von Nationalsozialismus und Holocaust!
Wir stehen für eine offene und vielfältige Gesellschaft!
Unsere Alternative heißt Solidarität!

 

Freitag 24.06.2019, 17:00 Uhr –  19:00 Uhr

an der Endhaltestelle U4/U7 Enkheim, Borsigallee 40

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